Bautrocknung

Rohbauaustrocknung ist für ein reibungsloses, fachgerechtes und vor allem zügiges Arbeiten der Gewerke am Bau, wie Putzer, Fliesen- und Parkettleger notwendig.

Die Austrocknung des Rohbaus mittels Bauwerkstrockner ist durch die wesentliche Geld- und Zeitersparniss alltäglich geworden.

Kombiniert man die Kondenstrockner mit Ventilatoren und/oder mit Bauheizern, kann man die Trocknungszeit signifikant verringern. Eine Überdimensionierung mit Trocknungsgeräten verkürzt jedoch nicht den Trocknungszeitraum.

Lassen Sie sich daher fachgerecht von uns beraten, damit Strom- und Mietkosten im Rahmen bleiben und sich der gewünschte Erfolg einstellt.

Ist nach Defekten von Geräten oder nach Umwelteinflüssen erst einmal Wasser in das Mauerwerk von Boden, Wand und Decke eingedrungen, kann das Wasser durch Heizen und Lüften allein, nicht aus den geschädigten Flächen abgeführt werden.

Durch aufgestellte Kondenstrockner wird der Raumluft die Feuchtigkeit entzogen und die betroffenen Stellen trocknen wieder aus. Die entzogene Feuchtigkeit sammelt sich in externen oder internen Wasserbehältern der Trockner. Bei Raumtemperaturen unter 10°C sollte, trotz erzeugter Eigenwärme der Geräte, zugeheizt werden um einen optimalen Wirkungsgrad zu erreichen.

Ist die Dämmschicht unter dem Estrich oder im Trockenausbau betroffen, können diese Zonen mittels Einsatz von Kondenstrocknern allein nicht entfeuchtet werden. Es wird daher trockene, warme Luft durch Öffnungen im Boden oder von Randbereichen des Bodens in die nassen Schichten mittels Seitenkanalverdichter gedrückt. Die Luft reichert sich dort mit der Feuchtigkeit an und entweicht über die Randstreifen oder andere Austrittsöffnungen.

Aufgestellte Kondenstrockner nehmen die Feuchtigkeit auf und es entsteht ein kontinuierlicher Austrocknungskreislauf. Oberbeläge, wie Fliesen, Parkett und andere Hartbeläge können durch den Einsatz von Mikro- (Fliesenkreuz) oder Randfugendüsen erhalten werden.

Feuchtigkeit im Bau bedeutet oftmals steigende Kosten, finanzielle Einbußen, , Zeitverzögerung, Termindruck am Bau, Stress und Ärger.  Das wichtigste Argument für den Einsatz von Bautrocknern ist das enorme Einsparpotential. Ein Vielfaches der Heizkosten kann in den ersten fünf Jahren nach Baufertigstellung durch die technische Bautrocknung eingespart werden! Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die deutliche Verkürzung der Bauzeiten. Folgearbeiten können so früher begonnen werden.

Aber auch nach Wasserschäden sind in den meisten Fällen Trocknungsmassnahmen erforderlich. Ein Laie kann diese Situation oft nur schwer oder gar nicht erkennen. Die Folgen von nicht getrockneten Wasserschäden, wie zum Beispiel aufsteigende Feuchtigkeit aus schwimmenden Estrich oder Schwammschäden an Holzbalkenkonstruktionen, kommen meistens erst später zum Vorschein. Dann ist mit wesentlich höheren Kosten für die Wiederherstellung der ordnungsgemäßen Bausubstanz zu rechnen.